Vierkirchen

Evang.-Luth. Gemeindehaus  

Wissen Sie eigentlich, was ein Intervall ist? Vierkirchnern ist die Antwort sofort klar: Ein Intervall, das ist die Zeit zwischen zwei S-Bahn-Zügen! Gerade in der Sommerzeit, wenn wir den großen, wunderschönen Garten für einen Gottesdienst unter freiem Himmel nutzen, wird uns bewusst , wie wichtig es ist, Intervalle zu nutzen. Ein Gemeindehaus direkt am S-Bahnhof, mitten auf dem Parkplatz. Zwischen vorbeirauschenden Zügen ein parkähnlicher Garten und ein Bungalow aus Holz und Glas.

Größer können die Gegensätze nicht sein. Es ist, als wolle die Kirche hier ein „dennoch" sprechen; ein „Ich bin hier, trotz vorbeirauschender ICEs" – oder gerade deshalb. Hier ist der Ort, an dem man am Puls der Zeit ist, neue Wege gehen kann, mal was ausprobieren. Hier wurde die erste ökumenische Kinderbibelwoche gefeiert, zu einer Zeit, wo man andernorts noch nicht wusste wie man „ökumenisch" schreibt, geschweige denn, was darunter zu verstehen ist. Die erste Drei-Tages-Gruppe oder das erstes ökumenisches Frauenfrühstück in unserer Gemeinde? In Vierkirchen. Gospelchor? Natürlich hier. Und ganz neu: Mediationsstelle und Kinderpark. Die Räume aus Holz und Glas, dazu die Natur drum herum, das eröffnet Perspektiven. Dabei ist alles eingeteilt und hat seinen festen Platz.

Als ich vor vielen Jahren zum ersten Mal durch das Gemeindehaus geführt wurde, da erklärte man mir genau: dies ist der Raum für die Kinder, hier ist das Jugendzimmer und das ist der Seniorenraum. Also, einen extra Seniorenraum? Das habe ich Vierkirchen Gemeindehausvorher noch nirgends gesehen! Am schönsten aber ist der Saal für den Gottesdienst: holzverkleidet bis in den Dachspitz gibt er das Gefühl von Weite und Geborgenheit zugleich. Kein Wunder, dass hier ganz unterschiedliche Formen der Frömmigkeit ihren Ort haben.

Taizégesänge erklingen hier ebenso wie Gospels, auch die Segnungs- und Salbungsgottesdienste haben hier ihren Platz. Feiern macht hier Spaß. Es ist sogar möglich, das Vierkirchener Gemeindehaus anzumieten, für ein Familienfest zum Beispiel. Sie merken schon: Ich bin ganz schön stolz auf unser Gemeindehaus. Und ob es nun in Vierkirchen, in Pasenbach oder doch in Esterhofen steht, das fragen sie bei Gelegenheit doch besser einen „eingefleischten" Vierkirchener.