Verabschiedung Pfarrerin Katharina Heunemann

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist, denn Leben heißt: sich regen, weil leben wandern heißt.“ (Evangelisches Gesangbuch 395,1)

Vor 6 ½ Jahren bin ich, zusammen mit meiner Familie, nach Petershausen gekommen.
Viel ist seitdem geschehen: In Markt Indersdorf haben wir am Marktplatz das Jochen-Klepper-Haus eingeweiht, die ‚Kirche ohne Dach’ in Petershausen ist zur Segenskirche geworden, in Lanzenried haben wir das 175-jährige Jubiläum der Kirche festlich gefeiert. So habe ich als Pfarrerin einen ereignisreichen Ausschnitt aus dem Leben der Kirchengemeinde Kemmoden-Petershausen miterlebt und mitgestaltet.

Für meine Familie und mich bricht jetzt etwas Neues an.  Ich werde den Münchner Norden verlassen und am 1. September eine neue Stelle in der Kirchengemeinde Höhenkirchen im Südosten Münchens antreten. Viele von Ihnen erinnern sich noch, dass ich schwanger war, als ich in unserer Gemeinde als Pfarrerin angefangen habe. Unser jüngerer Sohn ist in Petershausen auf die Welt gekommen. Jetzt wird er schon eingeschult. Gleichzeitig wechselt unser älterer Sohn auf die weiterführende Schule. So kommt mein Stellenwechsel zu einem guten Zeitpunkt für unsere Familie.

Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge und um viele Erfahrungen reicher von hier weg. Ich danke für viele wunderbare Kontakte, für die Unterstützung dabei, in dieser vielfältigen Gemeinde Fuß zu fassen und für die Zusammenarbeit mit so vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Gesichter von jung bis alt stehen mir vor Augen.

Ich durfte bei Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Beerdigungen Menschen an markanten Punkten ihres Lebens begleiten und ihnen den Segen Gottes zusprechen. Ich bin dankbar für das mir entgegengebrachte Vertrauen in so vielen Gesprächen. Wo ich etwas versäumt habe oder schuldig geblieben bin, möchte ich um Vergebung bitten.

Vieles wird mir in Erinnerung bleiben: Die Taize-Fahrt im letzen Sommer mit einigen Jugendlichen unserer Gemeinde, Konfirmanden-Kurse und eine Konfi-Übernachtung in Kemmoden, Osternächte, auch einige Turbulenzen im Gemeindeleben, die Vertretung in der Vakanzzeit nach dem Weggang von Peter Dölfel, Gottesdienste in unseren fünf verschiedenen Kirchen mit ihrem jeweils ganz eigenen Charakter, größere und kleinere ökumenische Kontakte und Begegnungen, und natürlich vieles mehr. Dass die Glocken in Kemmoden und Lanzenried von Hand geläutet werden, werde ich vermissen!

Ich  möchte gerne auch meinen (derzeitigen und ehemaligen) Kolleginnen und Kollegen danken: Peter Dölfel, Petra Pilgrim, Simone und Josias Hegele, Elisabeth Schulz, Robert Maier, unserer Pfarramtssekretärin Christa Walter und allen Musikern, die in unserer Kirchengemeinde Musik machen.

Mit vielen guten Wünschen für Ihre weiteren Wege – behüte Sie Gott!
Ihre Pfarrerin Katharina Heunemann

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Kemmoden-Petershausen

 Herzlich Willkommen in Ihrer Kirchengemeinde!
Ainhofen - Gerolsbach - Hilgertshausen - Markt Indersdorf - Jetzendorf - Kemmoden - Tandern - Langenpettenbach - Langwaid - Lanzenried - Petershausen - Steinkirchen - Vierkirchen - Weichs
 
 
Vielleicht sind Sie vor kurzem hierher gezogen. So ein Umzug verändert viel. Ich hoffe, dass sie sich bereits ein bisschen eingelebt haben und sich hier wohlfühlen. Dazu möchte Ihre neue Kirchengemeinde etwas beitragen: durch Menschen, die sich gegenseitig helfen, miteinander reden und auf ganz unterschiedliche Weise ihr Leben immer wieder in die Nähe Gottes bringen. 
Evangelisch eben!
 
Vielleicht sind Sie schon länger hier und haben bereits eine der Kirchen in den kleinen Orten Kemmoden oder Lanzenried gesehen. Sie gehören zu den ältesten evangelischen Kirchen in Oberbayern. Denn Evangelische gibt es hier schon seit 1829. Und seitdem ist viel passiert: So können sie heute auch in Petershausen, Vierkirchen und Markt Indersdorf, Gottesdienste besuchen und Angebote Ihrer Kirche wahrnehmen. Die Tür ist offen: schauen Sie sich um!
 
Ihr Pfarrer Robert Maier
Ihre Pfarrerin Katharina Heunemann
Ihre Pfarrerin Elisabeth Schulz

 

Gruß zu Pfingsten

Das Pfingstwunder – Apg. 2, 1 - 18
 
   Wie war das wohl damals, dieses Brausen und Sausen. Es muss einfach unbeschreiblich gewesen sein, was sich damals da abgespielt hatte in jenem Haus, wo sie wieder versammelt waren. Wieder, nachdem sie ja fast alle das Weite gesucht hatten.

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